Man hat einen Bachelor-Abschluss in der Tasche, doch was macht man damit? Geht man weiterstudieren oder doch lieber arbeiten?

Die Entscheidung ist nicht nur zwischen Weiterstudieren oder Arbeiten zu gehen zu treffen, sondern man muss auch noch die Fragen beantworten wo, was und wie man studiert, wenn man sich für das Weiterstudieren entscheidet. Diese Entscheidung ist nicht so einfach und beeinflusst das weitere Leben eines jungen Menschen enorm.

Wahl und Qual

Die erste Wahl nach einem Abschluss hat man zwischen Arbeit und Masterstudium. Beide Möglichkeiten bringen sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich und sind mit diversen Hindernissen verbunden. Das zentrale Problem bei der Entscheidung ist der Abschluss als Bachelor. Denn obwohl der Bologna-Prozess vor 10 Jahren mit dem Ziel gestartet worden ist, schnell junge Akademiker in die Wirtschaft zu bringen, hat sich dies nicht in die Realität umgesetzt. Der Bachelor ist als akademische Ausbildung nicht sehr geschätzt, dies äußert sich vor allem in der Anstellungsform als auch bei der Einstiegsgehaltsstufe. Bachelor-Absolventen werden wie Praktikanten behandelt und wie Nicht-Akademiker bezahlt.

Nicht-Anerkennung im öffentlichen Dienst

Besonders im öffentlichen Dienst in Österreich lässt sich diese Tatsache erkennen. Denn selbst der Staat, der den Bologna-Prozess initiiert hat, erkennt den Bachelor nicht wirklich an. Im öffentlichen Dienst gibt es ein Gehaltsschema, in das die Bediensteten eingestuft werden und nur innerhalb dieses Schemas können sie aufsteigen. Die Akademiker mit einem Master- oder Magister-Abschluss fallen unter die Stufe A während der Bachelor, der ebenso als Akademiker gilt, denn schließlich hat er eine wissenschaftliche Ausbildung hinter sich, fällt in die Stufe B. In diese Stufe werden normalerweise die Maturanten eingestuft. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Bachelor im öffentlichen Dienst nicht anerkannt ist, wenn er mit den Maturanten auf eine Stufe gestellt wird.

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